Prinzip der gemeinsamen Natürlichkeit

» Wir sind Teil der Natur als Menschen und sollten Geben und Nehmen in ein Gleichgewicht stellen. Prinzip der gemeinsamen Menschheit » Ungesehen von Herkunft, Religion, Status und Weltanschauung gilt für alle die Menschenwürde.

Prinzip der gemeinsamen Sozialität

» Wir sind alle bedürftig und brauchen Anerkennung und Wertschätzung in Gemeinschaft. Auch hier gilt Geben und Nehmen im Ausgleich.

Prinzip der legitimen Individuation

» Wir sind fähige Menschen, die sich individuell verwirklichen wollen für sich und für das Gemeinwohl.

Prinzip des schöpferischen Konfliktes

» Zwischen den Prinzipien ergeben sich Widersprüche und Konflikte, die kreativ mit Blick auf Win-win-Situationen gelöst werden sollten.

Die Kunst des Zusammenlebens wird auf folgenden Ebenen verwirklicht:

 

 

Lebensort

Ideologiefreies Zusammenleben im Sinne einer Caring Community, die Haus und Garten und die Sozialgestalt (Wärmeplastik) pflegt und erhält.

 

Bildungs- und Arbeitsort

Seminarräume und Gästezimmer werden bereitgestellt für Kurse und Weiterbildungen wie z.B. Yogakurse, Pilates, Supervision, Malkurse, Achtsamkeitskurse, Transaktionsanalyse, Traumapädagogik usw… Die Hausgäste sind Teil der Tischgemeinschaft auf Zeit und werden kulinarisch gut versorgt. Die Ausbildung zum / zur Jugend- und Heimerzieher*in ist ein Beispiel für selbstbestimmte Bildungsarbeit.

 

Sozialraum

Für die Bürger*innen von Ötlingen und Kirchheim sind die Räume auch zu nutzen, in der Linkstraße 20 wird es eine Gelegenheit geben für Senior*innen einen Nachmittag zu verbringen. Regionale Produkte und Dienstleistungen werden eingekauft und Vorträge und Kleinkunstveranstaltungen durchgeführt. Die Stiftung bereichert so das Quartier sozial und kulturell.

 

Politischer Ort

Die Stiftung ist den Prinzipien der Nachhaltigkeit, Diversität, Demokratiebildung und des Konvivialismus verpflichtet und versteht sich als überparteilich politisch, indem sie Modelle gelingender Gesellschaftsentwicklung im Kleinen erprobt und ins Leben bringt – und das seit 20 Jahren! Es soll ein Austausch über Gemeinwohlökonomie und weitere Konzepte stattfinden. Politiker*innen sind ausdrücklich an den Tisch eingeladen.

PDF Herunterladen – Festschrift zum 20 Jährigen.


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